Lehre


In einem berühmten Gleichnis (Majjhima Nikaya M.22) vergleicht der Buddha seine Lehre mit einem Floß, das der Überfahrt vom diesseitigen Ufer der Unwissenheit zum jenseitigen Ufer des Erwachens dient, nicht zum daran Festhalten. Um diesen Fluß des Begehrens, des Leidens und der Vergänglichkeit zu überqueren, ist die Entfaltung des eigenen Geistes hin zu Weisheit und Mitgefühl eine notwendige Voraussetzung.

 

Der Buddha zeigt in seinen Lehrtexten, wie dies für jede(n) Einzelne(n) möglich und erfahrbar ist. Durch eine ethisch einwandfreie Lebensführung und Abwendung von Sinnesbefriedigung als Glückssuche. Sowie Achtsamkeit und Wissensklarheit beim Denken, Sprechen und Handeln und mit Hilfe der Meditation ein Durchdringen aller Phänomene mit ihren Merkmalen der Vergänglichkeit und Substanzlosigkeit.

 

Dieser Weg der Entwicklung wird ausführlich dargestellt u.a. in der zweiten Lehrrede der Längeren Sammlung in der Samannaphala Sutta D.2. Dazu finden sie hier eine kurze Einführung zum Theravada Buddhismus, zur Sammlung der Lehrtexte im Palikanon, und den zentralen Lehren des Buddha: den vier edlen Wahrheiten und dem edlen achtfachen Pfad. Desweiteren Informationen über Großzügigkeit und Freigebigkeit (Dana).