Satzungen des Vereins


  Theravada Gruppe Salzburg - Buddhistische Praxis im Alltag

 

ZVR-Zahl: 626422079

(gemäß Beschluss der Gründungsversammlung vom 03. Oktober 2006)


§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
(1)  Der Verein führt den Namen Theravada Gruppe Salzburg – Buddhistische Praxis im Alltag (im Folgenden kurz „TGS“ genannt).
(2)  Er hat seinen Sitz in der Stadt Salzburg und erstreckt seine Tätigkeit auf das Gebiet des Bundeslandes Salzburg.
 
§ 2 Ziel und Zweck
Der Verein hat die Praxis, Ergründung, Erklärung, Förderung  und Umsetzung der Lehre des historischen Buddha Siddharta Gotama in unserer Kultur und Gesellschaft zum Ziel. Dies soll in zeitgemäßer Form erfolgen.
 
Die Mitglieder des Vereins orientieren sich dabei vorwiegend am Pali-Kanon (ursprünglichste Überlieferung der Lehre des Buddha).
 
Aus tiefem Mitgefühl wollen die Mitglieder des Vereines diese Aufgaben zum Segen und Wohl für alle Menschen erfüllen.

Die Gesinnungen von Gewaltlosigkeit, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl, Mitfreude und Güte, wie sie bereits von Buddha vor etwa 2500 Jahren gelebt und gelehrt wurden, sollen im öffentlichen und privaten Leben als wichtige Pfeiler zum friedlichen Zusammenleben der Menschen beitragen.

Wir wollen uns in gegenseitiger Respektierung der Rechte und Freiheiten anderer, insbesondere der Religionsfreiheit, der Gewaltfreiheit und der Meinungsfreiheit mit den Gläubigen der Religionen der Welt verständigen.

Die Mitglieder des Vereines  wollen ihre Entscheidungen demokratisch und gemäß Vereinsgesetz der Republik Österreich treffen.
Der Verein ist überparteilich, gemeinnützig und nicht auf die Erzielung von Gewinnen ausgerichtet.

§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks
(1) Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
(2) Als ideelle Mittel dienen insbesondere:
-    regelmäßig stattfindende (mindestens 1x wöchentlich) gemeinsame Meditation mit besonderem Schwerpunkt des Lernens und Trainings der Atemmeditation und der Liebende-Güte Meditation und Gesprächen über die Lehre des Buddha.
Die Buddhismus- und Meditationsveranstaltungen des Vereines  stehen jedem offen - man braucht nicht Buddhist zu sein, um Meditation zu üben.
-     Vorträge, Kurse und sonstige Veranstaltungen.
-    Mit den Mitgliedern anderer buddhistischer Gruppen wird eine  freundschaftliche und achtungsvolle Begegnung und Zusammenarbeit national   und international angestrebt.                                                        
-    Unterhalt geeigneter Räumlichkeiten.
-    Öffentlichkeitsarbeit.
(3) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:
-    Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge;
-    Förderungsbeiträge von Gemeinde, Land und Bund, und der Europäischen Union;
-    Erträgnisse aus Veranstaltungen;
-    Spenden, Sammlungen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen;
 
§ 4 Arten der Mitgliedschaft
Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in:
 
a) ordentliche Mitglieder
b) unterstützende Mitglieder
c) Ehrenmitglieder
 
Die Mitgliedschaft in der Theravada Gruppe Salzburg soll möglichst mit einem Bekenntnis zum Buddhismus verbunden sein. Darüber hinaus kann der Verein auf Wunsch und im Bedarfsfall an jedem Ort, der innerhalb des Bundeslandes Salzburg liegt, eine Person mit der Wahrung seiner Interessen beauftragen.
 
zu a)   Als ordentliche Mitglieder gelten jene Personen, die an allen Rechten und Pflichten des Vereines teilnehmen, ohne Unterschied der Nationalität, der Rasse, des Geschlechtes oder des sozialen Standes, die bereit sind, die Satzungen des Vereines einzuhalten und die in § 2 angeführten Ziele nach Kräften zu fördern.
zu b)   Unterstützende Mitglieder sind Personen, die die Vereinszwecke zu fördern beabsichtigen, aber an den Rechten und Pflichten der Vereinsmitglieder nicht voll teilnehmen wollen.
zu c)   Personen, die sich um den Verein und seine Zwecke in besonderem Maße verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, ohne Unterschied der Nationalität, der Rasse, des Geschlechtes oder des sozialen Standes, sein, die bereit sind, die Satzungen des Vereines einzuhalten und die in § 2 angeführten Ziele nach Kräften zu fördern und die ein Mindestalter von 18 Jahren haben.
(2) Über die Aufnahme von ordentlichen und unterstützenden Mitgliedern entscheidet das Leitungsorgan. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
(3) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Leitungsorgans durch die Mitgliederversammlung.
(4) Als Nachweis der Mitgliedschaft dient die vom Leitungsorgan geführte Mitgliederliste.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt, Streichung und durch Ausschluss.
(2) Der freiwillige Austritt kann zum 31.12. des laufenden Kalenderjahres erfolgen. Er muss dem Vorstand rekommandiert spätestens drei Monate vorher angezeigt werden. Der Beitrag für das laufende Kalenderjahr wird nicht rückerstattet bzw. ist noch zu entrichten.
(3) Das Leitungsorgan kann ein Mitglied aus der Liste streichen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als zwölf Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
(4) Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Leitungsorgan mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Obmannes, erfolgen:
a) wegen unehrenhafter oder anderer schuldhafter Handlungen, die gegen die Interessen des Vereines gerichtet sind;
b) wegen grober Verletzung der Mitgliederpflichten;
 
Der erfolgte Ausschluss wird dem ausgeschlossenen Mitglied schriftlich mitgeteilt; gegen den Ausschluss steht dem Ausgeschlossenen die Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung hat keine aufschiebende Wirkung. Die Mitgliedsrechte ruhen bis zur Entscheidung. Die Mitgliederversammlung kann aus den angeführten Gründen über Antrag des Leitungsorganes auch die Ehrenmitgliedschaft aberkennen.
 
Ausgeschiedene Mitglieder haben weder auf die Rückerstattung von Mitgliedsbeiträgen, noch auf das Vereinsvermögen Anspruch. Rückständige Beiträge können jedoch vom Verein eingefordert werden.
 
§ 7 Mitgliedsbeiträge
Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird für jedes Vereinsjahr von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Ehrenmitglieder zahlen keine Beiträge.
Das Leitungsorgan ist berechtigt, den Mitgliedsbeitrag in begründeten Einzelfällen herabzusetzen oder bei besonderer Notlage von der Zahlung desselben vorübergehend oder ganz Abstand zu nehmen.

 

§ 8 Rechte der Mitglieder
(1) Die ordentlichen Mitglieder besitzen das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung, sowie das aktive und passive Wahlrecht, sofern das Mitglied mit seinem Mitgliedsbeitrag nicht mehr als drei Monate im Rückstand ist.
(2) Alle Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der Möglichkeiten in Anspruch zu nehmen und von den für Vereinsmitglieder bestehenden Begünstigungen Gebrauch zu machen.

 

§ 9 Pflichten der Mitglieder
Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Schaden erleiden könnte. Sie haben die Vereinssatzungen und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und unterstützenden Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.
 

§ 10 Vereinsorgane
Organe des Vereines sind:
 
a) die Mitgliederversammlung (siehe § 11 und § 12)
b) das Leitungsorgan (Vorstand) (siehe § 13 bis § 15)
c) die Rechnungsprüfer (siehe § 16)
d) der Schlichtungsausschuss (siehe § 17)
 
§ 11 Die Mitgliederversammlung
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich statt.
(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet auf Beschluss zweier Vorstandsmitglieder des Leitungsorgans, oder auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens 10% der stimmberechtigten Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen statt.
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Mitgliederversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der Mitgliederversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch das Leitungsorgan.
(4) Anträge zur Mitgliederversammlung sind mindestens acht Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung beim Leitungsorgan schriftlich einzureichen.
(5) Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung - können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
(6) Bei der Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
(7) Die Mitgliederversammlung ist bei Anwesenheit von mindestens einem Drittel der ordentlichen Mitglieder beschlussfähig. Ist die Mitgliederversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Mitgliederversammlung 30 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.
(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Mitgliederversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereines geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
(9) Die Wahl des Leitungsorgans kann durch Briefwahl erfolgen.
(10) Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende des Leitungsorganes, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Mitglied des Leitungsorgans den Vorsitz.
(11) Über die Verhandlungen jeder Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, aus welchem die Zahl der anwesenden Mitglieder, die Beschlussfähigkeit und das Stimmverhältnis, sowie alle Angaben ersichtlich sein müssen, welche eine Überprüfung der satzungsgemäßen Gültigkeit der gefassten Beschlüsse ermöglichen.
 
§ 12 Aufgaben der Mitgliederversammlung
Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
(1) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;
(2) Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Leitungsorgans und der Rechnungsprüfer; Genehmigung von Rechtsgeschäften von Vorstandsmitgliedern des Leitungsorgans und von Rechnungsprüfern für den  Verein;
(3) Entlastung des Leitungsorgans;
(4) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für unterstützende Mitglieder;
(5) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;
(6) Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines;
(7) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen;
(8) Festsetzung der Höhe von Spenden, die der Verein tätigen will und den Betrag von 70 Euro     überschreiten;
(9) Wahl von drei Schlichtungsausschuss-Mitgliedern, die Mitglieder des Vereines sein müssen.

§ 13 Das Leitungsorgan
(1) Das Leitungsorgan (Vorstand) besteht aus mindestens „drei“ Mitgliedern, und zwar aus dem Obmann und einem Schriftführer und einem Kassier. Der Schriftführer oder der Kassier ist zugleich der Stellvertreter des Obmannes und wird dieser vom Obmann bestellt. Beschlüsse im Vorstand erfolgen nur bei Anwesenheit aller drei Vorstandsmitglieder.
(2) Im Vorstand sollen möglichst beide Geschlechter vertreten sein.
(3) Die Mitglieder des Vorstandes sollen darüber hinaus praktizierende und deklarierte BuddhistInnen der Theravada-Tradition sein.
(4) Das Leitungsorgan wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Das Leitungsorgan hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung einzuholen ist. Fällt das Leitungsorgan ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Leitungsorgans einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig oder nicht vorhanden sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen hat.
(5) Die Funktionsdauer des Leitungsorgans beträgt "zwei" Jahre. Wiederwahl ist möglich.
(6) Das Leitungsorgan wird vom Obmann, in dessen Verhinderung vom Obmann-Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Mitglied des Leitungsorgans einberufen.
(7) Das Leitungsorgan ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.
(8) Das Leitungsorgan fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
(9) Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Mitglied des Leitungsorgans.
(10) Das Leitungsorgan kann für die gesamte Funktionsdauer, oder auch für einen definierten Zeitraum ein Beratungsteam einberufen, das sich sowohl aus Mitgliedern des Vereins, aber auch Personen außerhalb des Vereines zusammensetzen kann. Ehrenmitglieder gehören jedenfalls dem Beratungsteam an.
(11) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Mitglieds des Leitungsorgans durch Enthebung und Rücktritt.
(12) Die Mitgliederversammlung kann jederzeit das gesamte Leitungsorgan oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Leitungsorgans in Kraft.
(13) Mitglieder des Leitungsorganes können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an das Leitungsorgan, im Falle des Rücktrittes des gesamten Leitungsorgans an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.
 
§ 14 Aufgaben des Leitungsorgans
Dem Leitungsorgan obliegt die Leitung des Vereines. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Satzungen einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
(1) Rechtmäßige Vertretung des Vereines nach außen;
(2) Rechtmäßige Vertretung des Vereines in Dachorganisationen;
(3) Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;
(4) Vorbereitung der Mitgliederversammlung;
(5) Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Mitgliederversammlung;
(6) Obsorge für den Vollzug der von der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse;
(7) Entscheidung über alle Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind und die sich das Leitungsorgan zur Entscheidung vorbehalten hat;
(8) Das Leitungsorgan beschließt eine Geschäftsordnung;
(9) Der Vorstand ist berechtigt, aus seiner Mitte Unterausschüsse einzusetzen und diesen die Erledigung bestimmter Angelegenheiten zu übertragen. Er kann die Beiziehung außenstehender Personen beschließen;
(10) Verwaltung des Vereinsvermögens;
(11) Aufnahme, Ausschluss und Streichung von Vereinsmitgliedern.

§ 15 Besondere Obliegenheiten einzelner Mitglieder des Leitungsorgans
(1) Der Obmann (Obfrau) vertritt den Verein nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereines bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmannes, in Geldangelegenheiten (= vermögenswerte Dispositionen) des Obmannes und des Kassiers.
(2) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in § 13 Abs.1 genannten Funktionären beschlossen und erteilt werden.
(3) Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung oder des Leitungsorgans fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Erörterung und Rechtfertigung im  zuständige Vereinsorgan.
(4) Der Obmann führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Leitungsorgan.
(5) Der Schriftführer hat den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Mitgliederversammlung und des Leitungsorgans.
(6) Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines verantwortlich.
 
§ 16 Die Rechnungsprüfer
(1) Die Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von "zwei" Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich.
(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.
(3) Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen über die Bestellung, die Abwahl und den Rücktritt der Organe sinngemäß.
(4) Zeichnungsberechtigt für das(die) Konto(en) des Vereines sind der Vorsitzende und der Kassier. Eine Gegenzeichnung jeder Kontobewegung ist notwendig.
      
§ 17 Der Schlichtungsausschuss
(1) Zur Schlichtung aller aus dem Vereinsverhältnis entstehender Streitigkeiten ist der vereinsinterne Schlichtungsausschuss berufen.
(2) Der Schlichtunhgsausschuss setzt sich aus fünf Personen zusammen. Drei Personen werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt, einer von ihnen wird von der Mitgliederversammlung zum Vorsitzenden im Schlichtungsausschuss bestellt . Jede Streitpartei benennt zusätzlich eine Person ihres Vertrauens als ihren Vertreter im Schlichtungsausschuss mit Sitz und Stimme.
(3) Der Schlichtungsausschuss fällt seine Entscheidung mit einfacher Stimmenmehrheit. Er entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.
 

§ 18 Auflösung des Vereines
(1) Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden, außer, es sind noch drei Mitglieder bereit, den Verein weiter zu führen.
(2) Diese Mitgliederversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.
(3) Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen einer Organisation zu übertragen, die gleiche oder ähnliche, ebenfalls nicht auf Gewinn gerichtete, Zwecke, wie dieser Verein verfolgt.
(4) Das letzte Leitungsorgan hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.
    
Salzburg, am 01. Dezember 2011